Blühpatenschaft 2020 - Ein Rückblick

Projekt Blühpatenschaften                                                                                                         

Die Interessengemeinschaft „Blühpatenschaften Altenburger Land“ dankt allen Partnern und Blühpaten für ihr Engagement, in unserer Region Standorte für naturnahe Artengemeinschaften anzulegen und zu fördern. Aus unserer Sicht ist das gemeinsame Projekt „Blühpatenschaften Altenburger Land“ in diesem Jahr erfolgreich gestartet. Auch haben wir mit und durch das Projekt dazulernen  dürfen.

So war das Anlegen der Blühflächen von den Standorten her teilweise nicht so leicht wie gedacht. Auch hat der Witterungsverlauf nicht immer einen guten Pflanzenaufgang in Konkurrenz zu „unerwünschten Kräutern“  zugelassen. Wir gehen aber davon aus, dass sich die Mehrzahl der neu angesäten Pflanzenarten während der zurückliegenden Vegetationsperiode etabliert hat und wir das im kommenden Jahr auch erleben werden.

Gegenwärtig sind die Blühflächen in die Winterruhe übergegangen. Die in den vergangenen Monaten angekommenen Insekten und Kleintiere haben sich weitgehend in ihre Winterquartiere zurückgezogen. Die zurzeit noch sichtbaren abgestorbenen Pflanzenteile können im Winter als Schutzraum und Aufenthaltsort für Insekten, Kleintiere und Vögel dienen. Ein Kurzschnitt der Flächen wäre schädlich: Er würde den Lebensraum für viele Arten gefährden.

Mehrjährige Blühanlagen gibt es in Altenburg, an der Bockwindmühle Lumpzig, in Gößnitz, Nöbdenitz, Posterstein und Ponitz. Diese wollen wir auch in den kommenden zwei Jahren weiter betreiben. In Heukendorf bei Kriebitzsch stand eine einjährige Anlage.

Insgesamt konnten wir bisher  101 Blühpatenschaften abschließen. Als Dankeschön bekommen die Blühpaten ein Glas Honig von den Imkern der Region.

Wir werden im kommenden Jahr im Landkreis weitere Blühflächen anlegen.  Unter anderem sind wir im Gespräch mit der Stadt Schmölln und mit Partnern im Wieratal. Ebenso ist vorgesehen, am Freibad in Schelditz/Rositz eine einjährige Anlage anzusäen.

Der Kontakt zu den regionalen Imkern ist hergestellt, die Zusammenarbeit beidseitig gewünscht. In persönlichen Gesprächen zwischen Landwirten und Blühpaten möchten wir die Partnerschaften beleben.

Unser Wunsch und Ziel bleibt, weitere Partner für die Blühflächen und auch weitere Blühpaten für unsere Blühflächen zu gewinnen.